DAV Sektion Niederelbe-Hamburg

Nachrichtenblatt Nr. 4/04

Unterwegs in alle Richtungen
Die „Neue Gruppe“ findet große Resonanz

Obwohl der Sommer 2004 sicher nicht als schön in die Hamburger Annalen eingehen wird, hatte die „Neue Gruppe“, die seit April regelmäßig per Pedes, per Drahtesel oder Kanu ins Umland von Hamburg aufbrach, nichts zu meckern. Zumeist stellte sich am Ausflugstag die Sonne ein bzw. blieb es bei bedecktem Himmel zumindest trocken. So wurden einige Radtouren unternommen – vor allem in den Norden Hamburgs –, während die Wandersleut in verschiedene Himmelsrichtungen aufbrachen, sich sogar bis auf die Ferieninsel Sylt vorwagten. Auch der Kanu-Ausflug auf der Alster zum Kirschblüten-Feuerwerk im Mai war für alle ein unvergessliches Erlebnis.

 

Von einem Mitgliedertreffen zum Nächstenwuchs die Gruppe, zumindest nominell, beständig an. Und immer mehr erklärten sich auch zur Ausarbeitung einer Tourbereit, so dass das Angebot immerumfangreicher wurde. Am meisten Zulauf fand bisher die Erkundung der fünften Himmelrichtung: Am 5. September trafen sich 22 Mitglieder der Gruppe im Kletterzentrum des DAV in Hamburg, um unter fachkundiger Anleitung erste Erfahrungen in diesem immer populärer werdenden Sport zu erhalten.

 

Silke, Sabine, Holger, Tobias und Urs, die Organisatoren und Betreuer des Tages, erläuterten den zahlreichen Anfängern geduldig das Anlegen der Gurte, das Knüpfen verschiedener Knoten, das Sichern am Seil und das eigenständige Abseilen. Die Geübten und Profis der Gruppe standen mit Tipps und Tricks zur Seite. Bei herrlichem Sonnenwetter überwanden viele ihre Ängste vor den kahlen Wänden und der schwindelnden Höhe und entwickelten sich zu wahren Kletterziegen. Die Bergung von mutigen und dann doch verzweifelten Kindern aus der Wand, die ebenfalls mit ihren Eltern den Tag zu einem Ausflug nach Lokstedt nutzten, blieb dann jedoch den Ausbildern vorbehalten.

Am Ende des Nachmittags, als der Grill erloschen und die Picknickdecken wieder eingerollt waren, erkundigten sich schon einige nach den Investitionskosten dieser attraktiven Sportart und meldeten Interesse an weiteren Klettertouren an Probefelsen und „echten“ Wänden an.

Charlotte Brinkmann

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THI 17.09.04