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DAV Sektion Niederelbe-Hamburg |
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| Nachrichtenblatt Nr. 4/04 |
| Projektgruppe Ausbau Kletterzentrum | |
| Wer „keine“ Arbeit hat, | |
| der schafft sich welche | |
| oder | |
| Wie komme ich zu einer Projektgruppe? | |
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Mit dem neuen Vorstand kamen viele Aktivitäten ins Rollen, so gibt es regelmäßige Informationstreffen, zu denen der 2.Vorsitzende Uwe Schönfeld alle Sparten-, Gruppen, Jugendleiter und sonstige interessierte Mitglieder einlädt. Bei dem 1.Infotreffen wurden viele Probleme, die uns bewegten, offen besprochen. Unter anderem wurde das Thema Boulderhalle und die außerordentliche Mitgliederversammlung angesprochen. Die bei allen Anwesenden herrschende Unsicherheit über die Vorstellungen und Planungen, die bereits hinter verschlossenen Türen oder im stillen Kämmerlein besprochen wurden, wurde angesprochen. Meine klare Ansage an den 2.Vorsitzenden, dass ohne ein vernünftiges Konzept und eine entsprechende Information in die betroffenen Gruppen alle weiteren Ausbaumaßnahmen zum Scheitern verurteilt sind und auf lange Zeit verschoben werden würden, wurde „belohnt“. Wer so deutlich nach Arbeit schreit, bekommt sie auch. Uwe meinte daraufhin nur: „O.k. Holger, dann hole dir doch einfach alle betroffenen Gruppen und den Architekten an einen Tisch und entwickelt ein Konzept für die weitere Entwicklung am Kletterzentrum.“ Die ersten Interessierten für diese Arbeitsgruppe waren anwesend und sagten sofort ihre Mitarbeit zu. Ein Projekt beginnt ... |
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Mehrere Abende im Kletterzentrum, Austausch von Email Adressen und Telefonnummern, eine Mannschaft aus den unter-schiedlichen Interessengruppen formt sich. Nach einem langen Abend mit Roman Schlüter, dem Architekten, bei dem ich mich über den aktuellen Planungsstand, sowie die von Heinrich Simon entwickelten Konzeption detailliert informierte, war es endlich soweit, die Einladung zum ersten Treffen konnte versendet werden. |
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Der erst Spatenstich ... auch Spaß muss sein |
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Nicht ganz ohne Sorge sah ich dem Ganzen entgegen. Wie wird sich die Besprechung entwickeln, etwa so wie die Mitgliederversammlung, bei der es zu lautstarken, hitzigen Diskussionen kam und kein Konsens gefunden wurde? Das erste Treffen der Projektgruppe im Kletterzentrum begann, doch eine wichtige Person fehlte noch, unser Architekt. Aus beruflichen Gründen verspätete er sich einwenig. Doch das machte nichts, Friedrich Strauer hatte sich gut auf dieses Treffen vorbereitet. Anhand des von ihm mitgebrachten Bebauungsplans wurde das ursprüngliche Konzept für die Bebauung des KLZ-Geländes dargelegt. Romanerläuterte den Anwesenden kurz, welches Konzept für das Vereinshaus bereits durcheinen Vorentscheid möglich ist. Dieses Gebäude war in seiner Lage bei allen Beteiligten unstrittig. Über die Verwendung des Platzes im hinteren Grundstücksbereich gab es von allen ein klares Votum, dass eine säulenartige Konstruktion zuwenig Routen bietet und zudem die Lage im KLZ nicht entspannt, da nur neue Außenrouten geschaffen würden. Umeinen Schritt weiter zu kommen, wurde eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Schnellstellten alle Beteiligten fest, dass wir Routen im Anfänger- und Expertenbereich in größerer Stückzahl benötigen, um der Überfüllung im KLZ entgegen zu steuern. Für die Boulderer soll in der Halle ein Teilbereich als Boulderfläche ausgebildet werden. Als Resultat entstand eine Halle, die so viel Wandfläche wie möglich, aber in der Höhe nicht höher als der bestehende Kletterturm wird. |
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Nur ein Problem war allen Beteiligten klar, so etwas kostet Geld und eine solche Halle ist im Moment eventuell nicht zu finanzieren. Roman Schlüter wurde mit der Kostenermittlung für eine solche Halle beauftragt. |
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Da die Finanzierung des Vereinsheimesgesichert war, haben wir als Übergangslösung den zu schaffenden Boulderbereich in die Fläche des Obergeschosses integriert. Um hier Ausbaukosten benennen zu können, wurde Boris Hiltmeyer mit dieser Aufgabe betraut. |
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Für den ersten Abend hatten wir viel geschafft und hatten ein Konzept gefunden, mit dem alle Anwesenden einverstanden waren. Weitere Entwicklungen werden in den nächsten Treffen besprochen. Einige haben Hausaufgaben bekommen und ein nächstes Treffen ist vereinbart. Rundherum war dieser Abend ein voller Erfolg. |
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| Die weiteren Treffen verliefen genauso harmonisch wie das erste und die Arbeit in der Projektgruppe macht allen Beteiligten Spaß, weil ein konstanter Fortschritt zu erkennen ist. | |
| Nach den Sommerferien gab es eine kleine Überraschung. Nach ersten Angebotsanfragen stellte Roman Schlüter fest, dass die Kletterhalle durch die Benutzung eines Standardbaukörpers in einen Kostenbereich gesunken ist, der die Finanzierung in greifbare Nähe rückt. In Zusammenarbeit mit unserem Schatzmeister Herrn Toebe wurden die Kosten analysiert. Prabodhi, der Leiter Kletterzentrum, hatte schon ein Modell der Halle gebaut, dieses wurde analysiert und konstruktiv kritisiert, Verbesserungs- und Änderungsvorschläge unterbreitet. | |
| Die letzten Vorbereitungen für die außerordentliche Mitgliederversammlung wurden eingeleitet. Die meiste Arbeit hatten unser Architekt und der Schatzmeister, die die Informationen zusammentragen und in eine für alle leicht verständliche und anschauliche Form bringen mussten. | |
| Nach der Entscheidung der Mitgliederversammlung vom 25.08.2004 geht die Arbeit unserer Projektgruppe weiter. Jetzt wird es ernst und die Arbeit hat ein festes Ziel, Ausführungsplanung, Genehmigungsverfahren einleiten und Angebote einholen. Wir haben noch viel zu tun, aber warten schon sehnsüchtig auf den ersten Bagger. | |
| Brauchen wir wirklich einen Bagger? Der Leiter Kletterzentrum und ich haben schon mal den ersten Spatenstich getan. Sicherlich wird vieles mit Fremdleistung erledigt werden, aber auch ein gewisser Anteil Eigenleistung wird zu erbringen sein. Das Wie und in welcher Form wird durch Aushang im Kletterzentrum bekannt gegeben. Interessenten können sich auch schon jetzt melden. | |
| Informationen rund um den Ausbau Kletterzentrum werden bald im Kletterzentrum ausgehängt. | |
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Interessenten für die Projektgruppe können sich per E-Mail h.schnier@gmx.de melden. Um die Gruppe in einer übersichtlichen, arbeitsfähigen Größe zu halten, sollten allerdings aus jeder Sparte maximal drei Personen zu den Planungstreffen kommen. |
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| Holger Schnier | |
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| THI 16.09.04 |