DAV Sektion Niederelbe-Hamburg

Nachrichtenblatt Nr. 2/04

Ordentliche Mitgliederversammlung 2004

Gem. § 17.1 der Satzung der Sektion Niederelbe-Hamburg des Deutschen Alpenvereins e.V. lädt der Vorstand zur Mitgliederversammlung 2004 am Mittwoch, den 7. April 2004, um 19.00 Uhr, in den Hörsaal J (Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg) der  Universität Hamburg, ein.

TAGESORDNUNG:
1. Verlesen des Protokolls der Mitgliederversammlung 2003 6. Voranschlag 2004
2. Jahresbericht des Vorstandes 7. Wahlen der Rechnungsprüfer
3. Kassenbericht 8. Satzungsänderung
4. Bericht der Kassenprüfer 9. Verschiedenes
5. Entlastung des Vorstandes
Anschließend erfolgt die Ehrung langjähriger Mitglieder und eine Dia-Schau aus der Arbeit der Fotogruppe.

Protokoll der Jugendversammlung vom 5. Februar 2004 in der Geschäftsstelle der Sektion Hamburg
Tagesordnung:
TOP 1: Begrüßung
TOP 2: Jugendordnung
TOP 3: Sonstiges
Leitung: Tobias Werner-Bock
Schriftführer: Holger Schnier

Zu TOP 1:

Die Versammlung wurde um 18.25 Uhr von  Tobias Werner-Bock eröffnet. Er begrüßte die erschienenen Jugendlichen, Jugendgruppenleiter, Jugendreferentin der Sektion Niederelbe-Hamburg und Gäste.


Zu TOP 2:

Tobias stellte fest, dass zur Jugendversammlung (JVS) ordnungsgemäß eingeladen wurde und die Versammlung beschlussfähig ist. Auf Antrag von Edgar Werthen wird die Jugendordnung verlesen. Dabei wurden die einzelnen Punkte ausgiebig erläutert. Die Jugendordnung wurde danach zur Abstimmung gebracht. Der Schriftwart verliest die festgestellte Änderung in §5(4) „Auf schriftlichen Antrag eines Zehntels der Jugend beider Sektionen oder der Hälfte des Jugendausschuss muss eine Jugendversammlung einberufen werden.“ Die Jugendordnung wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen.
Die Versammlung beschließt weiterhin, dass redaktionelle Änderungen, die auf Grund von Forderungen von Jugendbehörden oder der Hamburger Sportjugend notwendig werden, um die Förderung zu erhalten, eingearbeitet werden dürfen. Diese werden in den Nachrichtenblättern veröffentlicht und auf der nächsten JVS bestätigt. Auf Grundlage der beschlossenen Jugendordnung wurden die Wahlen der Jugendreferenten Hamburg und Niederelbe- Hamburg (nur Bestätigung der Wahl aus 2003) sowie eines Jugendkassenwart notwendig. Wahl des Jugendreferenten der Sektion Hamburg Von den Anwesenden Mitgliedern stellte sich nur Tobias Werner-Bock zur Verfügung. Er wurde von den Anwesenden einstimmig für die Dauer von 4 Jahren gewählt und hat die Wahl angenommen. Wahl der Jugendreferentin der Sektion Niederelbe-Hamburg Silke Peters, Jugendreferentin der Sektion Niederelbe-Hamburg, wurde bereits im 1. Quartal 2003 gewählt und von der Mitgliederversammlung der Sektion bestätigt. Die Anwesenden haben die Wahl aus dem Jahr 2003 einstimmig bestätigt und Silke Peters hat die Wahl angenommen. Wahl des Jugendkassenwartes beider Sektionen Die Jugendversammlung wählte Holger Schnier einstimmig zum Jugendkassenwart.


Zu TOP 3:
Es lagen keine weiteren Anträge vor. Die Versammlung wurde um 19.50 Uhr  geschlossen.

Mit der Wandergruppe in den Hüttener Bergen (25. und 26.10.2003)

Da das schöne Schleswig-Holstein eher für sein flaches Land bekannt ist, ist die Bezeichnung „Hüttener Berge“ für die bis zu 100 Meter hohen Erhebungen nördlich des Nord-Ostsee-Kanals mitten im gleichnamigen Naturpark wohl eher schmeichelhaft, trotzdem haben wir uns erst am zweiten Tag unseres Wanderwochenendes an sie herangetraut.

Den ersten Tag nutzten wir zu einer Erkundung der Landschaft nördlich des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Kiel und Rendsburg.

Wir trafen uns morgens in einem kleinen Ort namens Sehestedt – direkt am Kanal –, um von dort ein Stück längs der Alten Eider zu wandern und den Staatsforst Rendsburg zu durchqueren. Unser Weg führte uns weiter durch kleine Ortschaften, die diese Bezeichnung kaum wert waren – wie Lehmkuhl, Langenburg oder Neuholtsee. Am Holtsee vorbei ging es dann in den gleichnamigen Ort im Osten des Naturparks Hüttener Berge. Über einen Umweg gelangten wir auf die Hauptstraße Richtung Revensdorf, der wir ein Stück folgten.

Nachdem uns der Wettergott schon im gesamten Verlauf des Tages nicht sonderlich gnädig war, ließ er hier seinen gesamten Unmut an uns aus und uns pitschenass werden. Nach einer Weile verließen wir die Straße und bogen ab in Richtung Tower See, einem sehr großzügigen Waldstück, das uns genügend Schutz für unsere Freirast bot. Inzwischen hatte Petrus auch ein Einsehen mit uns. Weiter ging es durch das Gehölz Scharfenholz in den Königsförder Wohld. Auf der Straße nach Groß Königsförde holte das Wetter zum nächsten Schlag gegen uns aus. Die Hauptstraße im Ort Groß Königsförde zieht sich nahezu komplett bis zum Ufer des Kanals hin.


Ein Wanderweg lässt einen bequem die Böschung zum Kanalufer durchqueren und so auf den befestigten Plattenweg gelangen, der zu beiden Seiten des Kanals Spaziergängern und Wanderern eine herrliche Möglichkeit bietet, den Schiffsverkehr aus nächster Nähe zu betrachten. Auch wenn wir an diesem Punkt der Wanderung bereits 25 Kilometer hinter uns hatten, waren wir nicht müde genug, den Anblick der in unmittelbarer Nähe vorbeiziehenden Schiffe nicht zu bestaunen.

Nach unserer Rundtour wieder in Sehestedt angekommen war es Zeit, sich mit der anderen Gruppe zu treffen. Sie war morgens eine Stunde später zu einer anderen Tour aufgebrochen und wartete schon auf uns. Nach einer kleinen Stärkung bezogen wir unser Quartier in Fellhorst, einem kleinen Ort südlich der Großen Breite der Schlei.


Von dort aus brachen wir am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel (!!) Richtung Schlei auf. Unser Weg führte uns zunächst durch ein kleines Stück schönen Herbstwaldes zur Straße Richtung Fleckeby. Wir durchquerten den Ort, um dann links in einen Wanderweg direkt zur Schlei abzubiegen. Die Schlei, die ja bekanntlich nicht als beschauliches Flüsschen durch Schleswig-Holstein fließt, sondern eher wie ein sehr langgezogener See anmutet, buchtet an dieser Stelle in die „Große Breite“ aus und hat dort einen Durchmesser von einigen Kilometern.

Eine Weile betrachteten wir das schöne Panorama, um weiter Richtung Gut Louisenlund zu wandern, das heute als Internat genutzt wird. Der Sonnenschein lud zu einer Freirast auf den Treppen der Internatsgebäude ein. Unser weiterer Weg führte uns durch kleine Ortschaften, entlang nicht enden wollender befestigter Wirtschaftswege und zu guter Letzt auf einem Grasweg längs einer kleinen Au. Das letzte Teilstück unseres Weges führte uns auf der Landstraße nach Fellhorst zurück, wo wir wiederum auf die andere Gruppe trafen, die auch an diesem Tag einen anderen Wanderweg gewählt hatte.


Insgesamt haben wir an diesem Wochenende mehr als 50 Kilometer Wanderweg hinter uns gebracht, aber die vielen Eindrücke der schönen Landschaft, der gemeinsam verbrachte Abend (es war fast wie auf einer Berghütte) und der Reiz der neuen Bekanntschaften haben die körperlichen Anstrengungen sehr in den Hintergrund treten lassen.
Astrid Gätje

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THI 29.03.04