|
|
DAV Sektion Niederelbe-Hamburg |
|
| Nachrichtenblatt Nr. 1/04 |
| 50 Jahre „Soltauer Skigruppe“ – ein kurzgefasster Rückblick |
|
Zum 50. Mal fährt die ehemalige „Soltauer Skigruppe“ – jetzt „Skigruppe Nordheide“ – des DAV in der Frühjahrszeit zum alpinen Skilauf in die Alpen. Und wenn die früheren Skifahrten über die Weihnachtszeit hinzugezählt würden, kämen sogar 84 Sektionsfahrten zusammen. Alle diese Fahrten wurden von mir als Skilehrwart unter der Obhut der Sektion Niederelbe organisiert und bis 1998 geleitet. |
| Von Anfang an war ich bemüht, jährlich andere Skigebiete aufzusuchen in Österreich, Italien, der Schweiz und in Frankreich (Val d’Isere). Dabei wurde 55 Mal ein Dreitausendergipfel und 2 Mal ein Viertausender (Allalin und Breithorth) erstiegen. |
| Viele Jahre hindurch waren die beiden Ski- Bergführer Hans Danler und Johann Egger aus Neustift unsere unentbehrlichen Führer, die uns die unbedingte Sicherheit bei Gipfelanstiegen und hochalpinen Skiabfahrten gaben. |
|
|
| Unsere Unterkünfte waren zunächst Lager und Betten in Alpenvereinshütten, dann zunehmend Appartements mit Selbstverpflegung, schließlich Hotels. |
| Die Teilnehmerstärke variierte von 21 bis 86 (Davos!) aktiven Alpinfahrern. Beginnend mit Jugendgruppen während der Weihnachtsferien stießen bei den Frühjahrsfahrten zunehmend Erwachsene und hier überwiegend Ehepaare aus dem Hamburger Umfeld, später Singles zur Gruppe. Die Statistik weist bis 1998 allein bei den 50 Oster-/Frühjahrsfahrten insgesamt 1.346 Teilnehmer aus. |
|
|
| Die gute „Bahn“ war unser Transportvehikel: bis 1998 nutzten wir die Nachtfahrten im Liegewagen des „Alpen-See- Express“, zuletzt auch – wo möglich – schnelle Tagesverbindungen. |
|
1998 konnte ich die Skifahrtenplanung und Leitung in jüngere Hände übergeben: Margret Dunbar (Bergsteigen und Alpinskilauf) und Hella Wegener übernahmen nun unter dem Namen „Skigruppe Nordheide“ eine Gruppe, die – lang ist’s her – mit einer glücklichen Fügung, der Aufnahme im „Österreichischen-Bundes- Sportheim“ in Obergurgl ihre erste Gestalt annahm. Ich darf sehr froh sein, dass diese durch Jahre gefestigte und gewachsene Gruppe ihre erfolgreiche Weiterführung in der „Sektion Niederelbe“ gefunden hat |
| und wünscht ihr viel Glück und Ski-Heil! |
| Horst Wetzel |
| Gruppe Soltau - Wandertage im Harz 2003 |
|
Neben unseren monatlichen Wanderungen unternehmen wir einmal im Jahr eine Fahrt mit mehrtägigem Aufenthalt. In diesem Jahr war Blankenburg im Harz unser Ziel. Unser Wanderführer Anton Hestermann hatte die Unterkunft in einer Ferienanlage besorgt und alles bestens vorbereitet. |
| Während unserer Anreise machten wir kurz vor Blankenburg halt, um die Burgruine Regenstein zu besichtigen. Diese große aus Sandstein bestehende imposante Festung wurde im Jahr 1169 erstmals erwähnt. Sie spielte in den vergangenen Jahrhunderten eine bedeutende geschichtliche Rolle. Die Burg wurde jedoch nach dem siebenjährigen Krieg bis auf die jetzt noch erhaltenen Bastionen und Felsräume zerstört. Von dieser einmaligen Anlage bot sich uns ein wunderbarer Ausblick weit ins Harzvorland und über die Erhebungen des Nordharzes. |
|
|
| Kurz nach diesem lohnenswerten Aufenthalt erreichten wir unsere Unterkunft. Ein gemeinsames Kaffeetrinken draußen in der Anlage bildete den Auftakt für unsere Wandertage. Nach kurzer Information machten wir uns auf den Weg, um die Stadt Blankenburg ein wenig kennen zu lernen. Auf herrlichen Waldwegen und anschließend durch Wohnsiedlungen mit z.T. villenartigen Gebäuden erreichten wir das Stadtzentrum. Wir entdeckten das alte Rathaus, konnten viele Häuser im Fachwerkstil betrachten, sahen noch Reste der alten Stadtmauer und gelangten in den barocken Terrassengarten mit dem kleinen Schloss. Wir stellten fest, die Stadt Blankenburg bietet viel Sehenswertes. Wir waren beeindruckt. |
|
|
| Am folgenden Tag starteten wir zu unserer Wanderung durch das Bodetal, und zwar von Treseburg nach Thale. Auf abwechslungsreichen Wandwegen – immer begleitet von der Bode – mal laut rauschend – mal leiser dahin fließend – erlebten wir die einmalige Schönheit dieses Tales. Von Thale aus brachte uns ein Sessellift auf die Höhe, von der wir das Gebiet um die sagenumwobene Roßtrappe erkundeten. Von hier aus konnten wir einen wunderbaren Blick ins Bodetal und auf die angrenzenden Wälder mit dem Hexentanzplatz genießen. |
| Für den nächsten Tag planten wir eine Fahrt ins Selketal. An der Selkemühle begann unsere Wanderung. Das Selketal ist ein weites Tal. Das Flüsschen Selke schlängelt sich durch Wiesen und Weiden und begleitete uns. Unser Wanderweg führte weiter nach steilem Anstieg auf die Burg Falkenstein, die gut erhalten und zu besichtigen ist. Auch von hier aus konnten wir weit ins Land schauen. |
|
|
| Unser letzter Tag im Harz bescherte uns noch eine besonders schöne Wanderung. Die Teufelsmauer bei Blankenburg, die aus großen, bizarren Felsformationen besteht, sollte „erobert“ werden. Zunächst ging’s auf den herausragenden „Großvaterfelsen“. Weiter führte der Weg durch herrlichen Wald und zurück mussten die Felsen der Mauer – mal hinauf – mal hinunter – bezwungen werden. Es war eine außergewöhnlich schöne Tour mit einmaligen Ausblicken durch die hochragenden Kiefernäste ins Harzer Vorland und auf der anderen Seite über die bewaldeten Höhen und die Stadt Blankenburg mit dem großen Schloss. |
| Voller Eindrücke kehrten wir nach Soltau zurück, und alle waren unserem Wanderführer Anton für die erlebnisreichen Tage sehr dankbar. |
| Gisela v.d.Brelie |
|
|
| 50. Sektionsfahrt der „Skigruppe Nordheide“ (ehemals „Soltauer Skigruppe“) |
| In der Zeit vom 21. Februar bis 6. März 2004 geht ins Montafon/Österreich zum Skilaufen. |
| Wir erreichen von unserem Standort aus 4 Skigroßräume: In Schruns das Hochjochgebiet, in Tschagguns den Golm und Grabs, in St. Gallenkirch „Silvretta Nova“, in Gargellen den Schafberg. Das großräumige Skigebiet bietet hervorragende gepflegte Pisten aller Schwierigkeitsgrade, so dass jeder Skiläufer die richtige Piste für ungetrübtes Skivergnügen findet. |
| Nähere Einzelheiten geben bekannt: |
| Margret Dunbar, Im Heubruch 9b, 21218 Seevetal, Telefon 04105-25 84 |
| Hella Wegener, Walddörferstraße 171, 22047 Hamburg, Telefon: 040-695 32 15 |
|
|
| Wie im Nachrichtenblatt Nr. 2 angekündigt, begaben sich einige aus der Wandergruppe am 26. Mai 2003 gleich anschließend ans Sternwanderungs-Treffen unter Leitung von R. Näther mit PKWs zu einem Wander-Kurz-Urlaub in das schöne Erzgebirge. Urlaubsort: Bärenstein-Niederschlag. Von einem guten Quartier aus – mit Halbpension – und überwiegend bei Sonnenschein sowie sehr hochsommerlichen Temperaturen wanderten wir fast jeden Tag durch diese wunderbare Landschaft. Wir sahen: den Stausee bei Cranzahl, den „Bimmelbahn-Erlebnis-Pfad“, „erklommen“ den Berg Bärenstein, den Habichtsberg, sahen die Orte Neudorf und Kretscham- Rothensehma, „kletterten“ auf den Kreuzbrückfelsen, waren auf dem Fichtelberg (höchste Erhebung – 1.214 m – im Erzgebirge auf sächsischer Seite). Oberwiesenthal sahen wir uns an (Nachbarort), machten an einem Tag mal eine Kutschfahrt durch den näheren Wald vom Quartier aus, auf Wegen, die wir vom Wandern her schon etwas kannten. Ferner haben wir die Stadt Annaberg besucht, auch in Weipert / Tchechien (Grenzort) waren wir. Dort befindet Befindet sich ein Vietnamesenmarkt. |
|
|
| Auch haben wir uns mal unterschiedlich „bewegt“: Vier von uns fuhren zum Schwimmen, 3 machten einen Ausflug mit dem Auto auf den Bärenstein und Fünf fuhren mit dem Bus einen Tag nach Karlsbad in Tchechien und waren begeistert von dieser schönen Stadt (bei 28 °C). Dann ging’s noch per Wanderung zum Scheibenberg, wo uns ein Gewitter überraschte. Am nächsten Tag fuhren wir zur Spielzeugstadt Seiffen und schauten uns dort die herrlichen Schnitzereien an. |
| Es folgte am nächsten Tag eine Rundwanderung von dem Ort Tellerhäuser aus über 16 km. Am Pfingstsonntag teilten wir uns wieder in Gruppen auf: Welche wanderten, Welche badeten und andere fuhren nach Johann-Georgen-Stadt. Eine der schönsten Wanderungen war noch über „Grüner-Graben-Weg“ – Ausgangspunkt der Berg Katzenstein –, von wo aus man ins Schwarzwassertal sah. Zwei sahen sich danach noch die Modell-Eisenbahn-Anlage in Schönfeld an – sehr sehenswert ! |
| Am letzten Tag haben wir diesen Urlaub mit einer interessanten Fichtelberg-Bahnfahrt ausklingen lassen. Am 11. Juni 2003 fuhren wir nach Hause. |
| Ilse Clasen |
|
|
| Die Skigymnastik findet wieder jeden Montag um 20.00 Uhr in der Turnhalle der Höheren Handelsschule, Eilbektal 35, 22089 Hamburg statt. |
| An der Skigymnastik können nur Sektionsmitglieder teilnehmen. Der gültige Mitgliederausweis ist auf Verlangen des Kursleiters vorzuzeigen. Die Teilnahme an der Skigymnastik ist kostenfrei. |
|
|
| Wanderungen durch das Ferwall und durch die Allgäuer Alpen |
| Vom 7. bis 14. Juli 2004 veranstaltet die Wandergruppe eine Hüttentour durch das Ferwall. Neue Heilbronner Hütte, Friedrichshafener Hütte, Konstanzer Hütte, Darmstädter Hütte, Niederelbe Hütte. |
| Wer hat Interesse mitzumachen? |
| Anmeldung und Tourenleitung: Günther Böhm, Telefon 55115 83 |
|
|
| Vom 15. bis 22. Juli 2004 fahren wir ins Allgäu. Oberstdorf, Rappenseehütte, Heilbronne Weg, Kemptener Hütte, Prinz Luitpoldhaus, Hochvogel, Nebelhorn. |
| Anmeldung und Tourenleitung: Holger Dettmann, Telefon 552 48 84 |
|
|
| Die Teilnehmer der Wanderungen treffen sich am 1. April 2004 um 18.30 Uhr in der Geschäftsstelle, Lange reihe 29. Wir wollen uns gegenseitig kennen lernen und die individuelle Anreise planen. |
| ZURÜCK zur Hauptseite |
| THI 29.03.04 |