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DAV Sektion Niederelbe-Hamburg |
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| Nachrichtenblatt Nr. 1/03 |
| WINTERZEIT – DIA-ZEIT – ZEIT ZUM TRÄUMEN |
| Liebe Bergfreunde, liebe Wanderfreunde, |
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mit den besten Wünschen für das gute Gelingen all Ihrer Vorhaben im neuen Jahr, möchten wir Sie zugleich auch zur zweiten Vortragsreihe im Winterhalbjahr einladen. Ich würde mich freuen, Sie in großer Zahl begrüßen zu können. In der kommenden Reihe stehen die Alpen wieder mehr im Mittelpunkt, aber auch hier ist der Facettenreichtum groß. Beginnen werden wir mit der „etwas anderen Sicht der Dinge“ – Satirisches aus den Bergen, dargestellt am Karwendelgebiet. Danach lassen wir uns von der Sonne des Bergells verwöhnen, bevor wir in die eiskalte Luft der Viertausender vorstoßen. Sowohl die Themen als auch die Referenten versprechen erlebnisreiche Abende, die uns für eine kurze Zeit in eine andere Welt versetzen. Anschließend an den Vortrag treffen wir uns – wer will – zu einer geselligen Runde mit dem Vortragsredner im Restaurant des Logenhauses in der Moorweidenstraße, gleich bei der Uni. |
| Hoffentlich bis bald in vollem Haus, |
| Ihr Vortragswart Andreas W. Kögel |
| Lichtbildervorträge Januar bis März 2003 |
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Alle Vorträge finden wieder im AUDIMAX (Saal 11) der Universität Hamburg statt.Beginn 19.00 Uhr. Mitglieder des DAV haben bei Vorzeigen des Mitgliedsausweises mit gültiger Jahresmarke freien Eintritt. Gästekarten zum Preis von 2,50 € können am Saaleingang erworben werden. |
| Mittwoch, 29. Januar 2003: Franz Xaver Wagner, München | |
| "Karwendelfreuden für Jedermann" | |
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Ein Dia-Abend mit Franz-Xaver Wagner ist sicherlich kein gewöhnlicher Dia-Abend. Er gilt als einziges Exemplar der Gattung „alpiner Satiriker“. Seine satirisch-humorvollen Lichtbildervorträge kennt man seit Jahren in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz und auch sein Schreiber-Pseudonym „Karl Tiefengraber“ dürfte vielen von Ihnen ein Begriff sein. Zu uns kommt er mit seinem Vortrag „Karwendelfreuden für Jedermann“. Abwechslungsreiche Wanderungen durch das ganze Karwendel, insbesondere dort, wo es still ist, sind die Kulisse für Franz Xaver Wagners „etwas andere Sicht der Dinge“. |
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Foto: Wagner - Torscharte, Karwendel |
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Alle Karwendelkämme und ihre höchsten Erhebungen werden vorgeführt. Aber nicht nur sie. Wir stehen auch auf dem Wörner, rutschen das Dammkar und das Viererkar mit Ski hinab, brotzeiteln auf der Reiherspitz und klettern durch den Lamstunnel. Die Vorberge werden nicht vergessen, und es gibt auch „Ausgefallenes“ zu sehen: Ein Biwak mit Geisterstunde auf dem Solstein, die „Schusterschlange“ im Rontal, die Eng ohne Menschen (!) und manch Verwunderliches mehr... |
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| Mittwoch, 26. Februar 2003: Dr. Alfred Farwer, Meerbusch | |
| "Bernina und Bergell - Sonnenland Engadin" | |
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Auch Dr. Alfred Farwer, Jahrgang 1939, kommt neu zu uns. Der Vortragswart der DAV-Sektion Krefeld ist seit seiner Kindheit begeisterter Wanderer, Tourengeher, Kletterer und Fotograf. Sein Beruf brachte ihm viel Erfahrung im Bereich „Vortragstechnik“, er betreibt auch eine eigene Fachfilmproduktion. Zu seinem Vortrag schreibt er uns: Die Sonne liegt in ganz eigener Weise über dem Land am Maloja-Pass. Hier entspringt der junge Inn und gibt der Landschaft seinen Namen. Wir wandern auf den Spuren des Malers Segantini, der dieses Sonnenland in weltberühmten Bildern festgehalten hat. |
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Foto: Dr. Farwer - Bergell-Tal |
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Nirgends ist die Gletscherwelt auch für Wanderer so hautnah zu greifen wie am Dreigestirn von Palü, Bernina und Roseg. Mit Schiern geht es im Frühjahr auf den Piz Palü, mit Steigeisen im Hochsommer über die steile „Eisnase“ auf den Piz Scersen und über die traumhafte Firnschneide des Biancogrates auf den Piz Bernina. Und als Kontrast immer wieder die Weite der Seen von Sils, Sivaplana und St. Moritz mit blütenumsäumten Wanderwegen und abwechslungsreichen Ufern und Orten. Höhepunkte ganz anderer Art: Eine Wanderung durch die wilde Felslandschaft des Bergells unter den Plattenwänden und Kanten von Scioa, Cengalo und Badile sowie der malerische Reiz des Bergdorfes Soglio am Südhang des Bergell-Tales mit seinem Blick auf die Granitfluchten und Gletscher des Bergells. |
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| Mittwoch, 26. März 2003: Wolfgang Rauschel, Nidda | |
| "Auf allen Viertausendern der Alpen" | |
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Wolfgang Rauschel, der von sich selber sagt, er sei seit 45 Jahren in jedem Jahr bis zu 14 Wochen unterwegs als Bergfotograf, Naturfreund, Abenteurer, Wanderer und Bergsteiger, nimmt uns in seinem Dia-Vortrag in Überblendtechnik im 6 x 6 - Format auf die höchsten Gipfel der Alpen, die „Viertausender“ mit, die er alle bestiegen hat, die meisten sogar mehrfach. Die „Bergriesen“ sind Träume und Ziele vieler Bergsteiger. Etwa 60 gibt es davon, sie befinden sich in den südlichen französischen Alpen, in der Mont-Blanc-Gruppe, in den Berner-Alpen, in der Bernina-Gruppe, besonders aber in den herrlichen Walliser Alpen. |
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Foto: Rauschel - Matterhorn vom Zinalrothorn |
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Für viele Bergsteiger ist die Besteigung eines Viertausenders eine Krönung des alpinen Erlebens. Hoch liegen schon die Hütten als Ausgangspunkte und lang sind meist die Aufsteige zu ihnen. Kurz nach Mitternacht beginnt oft schon der Aufstieg, die dünne Luft macht einem bald zu schaffen und wie oft vereitelt das Wetter das Erreichen des Gipfels, aber der Blick von den Viertausendern, oft weit über 100 km auf viele weitere Gipfel der Alpen und hinunter in die tiefen Täler ist immer wieder ein Erlebnis. Aber nicht nur von den Touren auf diese faszinierenden Berge wird in dem Vortrag berichtet, sondern auch von den Tälern, Seen, Orten, Hütten, Menschen und der Vegetation, sowie den Seilbahnen, die auch den gemütlichen Bergfreund weit hinauf bringen. |
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| THI 16.12.02 |