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Lichtbildervorträge Januar bis März 2002 |
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Mittwoch, 30. Januar 2002, Rollo Steffens,
München |
| "Italiens Vulkane" - Wandern
zwischen Stromboli, Ätna und Vesuv |
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Diese "italienische Wanderreise" führt
von der Millionenstadt Neapel über die "feuerspuckende" Insel Stromboli zum
höchsten tätigen Vulkan Europas: zum Ätna. Wer das Wort Vulkanismus hört,
denkt im gleichen Atemzug an weite Ferne, an Hawaii, Island oder die
Halbinsel Kamtschatka. Dabei kann man tätige Vulkane mitten im
dichtbesiedelten Europa hautnah beobachten, nämlich im Süden von Italien.
Dass Wanderungen entlang dieser vulkanischen Landschaften möglich sind,
zeigt Rollo Steffens mit eindrucksvollen Bildern (6x6 Mittelformat) aus
Frühjahr und Herbst. |

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| Feste Stationen
seines Vorträge sind der Vesuv, die Vulkaninseln Stromboli, Vulcano, Salina
und Lipari, bevor die feurige Reise mit einer Besteigung des Ätna zu Ende
geht. |
| Der gebürtige
Hamburger Steffens gilt neben seinen großen Leidenschaften "Klettern" und
"Expeditionsbergsteigen" als ein Experte für die italienischen Vulkane. |
| Mehr
als 25 Fahrten führten ihn zu den "Feuerbergen" zwischen Neapel und
Sizilien, über einhundert Mal bestieg er den Stromboli. |
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Mittwoch, 27. Februar 2002, Rupert Wagner,
Kirchzarten |
| "Traumwanderungen im Tessin" -
wo die Schweizer Berge noch ursprünglich geblieben sind. |
| Das Tessin ist
nicht nur Altersruhesitz betuchter Zeitgenossen, sondern hält auch ein
Stück Bergwelt mit einer besonders interessanten Geschichte und Kultur
bereit. Zwischen Lago Maggiore und dem vergletscherten Basodino liegen 3000
m Höhenunterschied. Tiefeingeschnittene Täler, uralte Siedlungen, jede ein
Freilichtmuseum, Blumenorgien im Frühsommer, sowie goldgelbe
Kastanienwälder im Herbst verströmen südliche Atmosphäre. Auf Schritt und
Tritt trifft man auf die Zeugen einer bewegten Vergangenheit. Im Onsernone-
und im Campotal besonders ausgeprägt. Fast überall ist nachzuempfinden,
unter welch harten Bedingungen die Menschen in diesem Landstrich ihr Leben
fristeten. Rupert Wagner zeigt uns diesen vielfältigen Kanton zu allen
Jahreszeiten. Im Frühjahr auf leichten, blumenreichen Kulturwanderungen. Im
Hochsommer auf aussichtsreichen Panoramabergen und genüsslichen
Almwanderungen. Hochwinterliche Skitouren runden dann zum Schluss das Bild
dieser Region ab. |

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Mittwoch, 27, März 2002, Andreas Kögel, Amelinghausen |
| „Täler und Berge rund um Bozen“ |
| Dort wo Eisack,
Talfer und Etsch sich im weit öffnenden Talkessel vereinen, liegt Bozen.
Die Stadt ist zugleich der Mittel- und Ausgangspunkt für die Ausflüge und
Erlebnisse, zu denen diese Dia-Schau hinführt. Sie soll dem Betrachter die
besondere Atmosphäre Südtirols vermitteln: das Neben-, Mit- , aber auch
Gegeneinander von überlieferten Traditionen - im Gleichklang mit der
übermächtigen Natur - und dem schnellen Wandel des Modernen, das sich
überall Bahn bricht. Dabei hat jedoch noch jedes Tal sein eigenes Gesicht
bewahrt. |

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| Den
Rahmen für persönliche Erlebnisse, überraschende Entdeckungen und
historische Inspirationen stecken u.a. folgende Regionen und Täler: |
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- Das Eisacktal vom Brenner nach Bozen. |
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- Von Blumau im Eisacktal, dem tief
eingeschnittenen Tierser Tal folgend, geht es hinauf nach St. Zyprian und
weiter durchs Tschamintal, über den Grasleitenpass in den Rosengarten und
wieder hinunter nach Vigo di Fasso. |
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- Das Ultental mit seinem Talabschluss
eingebettet in die Kulisse mächtiger Dreitausender. |
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- Auf den Spuren der alten Kaiserstraße zu den
Erdpyramiden am Ritten und hinauf zum Rittner Horn und Villanderer Berg. |
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- Frühlingserwachen auf der Seiser Alm. |
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- Ein Abstecher über den Mendelpass und Penegal
hinüber ins Trentin nach San Romedio und zu den Schluchten des Rio Novella. |
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- Erlebnisse aus dem Sarntal, wie die
Stoarnernen Mandln, der Durnholzer See, der Johanniskofel. |
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- Eine Wanderung durch die Bletterbachschlucht
aufs Schwarzhorn mit herrlicher Gipfelaussicht. |
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Weinorte, wie Kaltern, St. Pauls
und Tramin, die Obstgärten im Etschtal, Stifte und Kirchen prägen diese
Landschaft wie kaum anderswo. |
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Natürlich kommt auch nicht die Natur zu kurz.
Andreas Kögel möchte wie immer (das letzte Mal gesehen im Vortrag
"Bergsommer") Eindrücke von dem verschaffen, was da so links und rechts des
Weges an Schönem, aber auch Alltäglichem zu finden ist. |